AG Orthoplastische Chirurgie
Zielsetzung
Die orthoplastische Chirurgie ist ein wachsendes interdisziplinäres Feld mit besonderer Relevanz bei der Knochen- und Weichteilrekonstruktion zum Extremitätenerhalt. Ziel der Arbeitsgemeinschaft Orthoplastische Chirurgie ist die strukturierte Förderung der interdisziplinären Versorgung komplexer Weichteil- und Knochenverletzungen – insbesondere im Bereich der Extremitäten – unter Berücksichtigung moderner unfallchirurgischer und plastischrekonstruktiver Prinzipien.
Die Ziele der AG im Einzelnen:
- Förderung der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Unfallchirurgie (DGU) und plastischer Chirurgie (DGPRÄC)
- Entwicklung von Behandlungspfaden, Leitlinien und SOPs
- Aufbau eines wissenschaftlichen Netzwerks und Förderung von Studien
- Fachliche Mitwirkung an Leitlinien (z. B. DGUV, AWMF)
- Aus- und Weiterbildung (z. B. Kurse, Workshops, Kongressbeiträge)
Kernthemen
Interdisziplinäre Therapiekonzepte bei Knochen- und Weichteildefekten nach Trauma oder im Rahmen von postoperativem Komplikationsmanagement:
- Lappenplastiken sowie temporäre und definitive Defektdeckungsverfahren
- Knochendefekt-Rekonstruktion
- Interdisziplinäre Standards und SOPs
- Leitlinienentwicklung
- Entwicklung von interdisziplinären Kursformaten gemeinsam mit der AUC
- Nachwuchsförderung und Fortbildung im Bereich der orthoplastischen Versorgung
- Analyse der aktuellen orthoplastischen Kapazitäten in Deutschland für optimierten Versorgung von Patienten mit Knochen-Weichteildefekten
- Entwicklung von orthoplastischen Netzwerken innerhalb des TraumanetzwerkDGU
- Analyse und Simulation von potenziellen Krisenszenarien und deren orthoplastischen Bedarf
Aktuelles
Geplant ist eine erste konstituierende Sitzung im Rahmen des DKOU 2025 mit anschließender Formulierung des Arbeitsprogramms.

